Der Irrtum wiederholt sich immerfort in der Tat. Deswegen muss man das Wahre
unermüdlich in Worten wiederholen.
Johann Wolfgang von Goethe
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Pressevergehen

Artikel in Boulevardzeitung “BZ” vom 26.03.2007

Freitag, den 30. März 2007


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Unsere Antwort an den Artikelverfasser »

Kommentar zu diesem Artikel:

  • Warum wird Michael Jackson nur noch als “Wesen” bezeichnet und warum wird ihm seine Harmlosigkeit vorgeworfen? Dafür fehlt uns jegliche Erklärung!

  • Es ist allgemein bekannt, dass Michael Jackson an der Hautkrankheit “Vitiligo” leidet und es sich nicht ausgesucht hat, im Laufe der Zeit immer heller zu werden. Immer wieder betont er, stolz auf seine Herkunft und Hautfarbe zu sein.

  • Natürlich hat er nicht den Gesangsstil von Elvis Presley übernommen, diese Behauptung ist völlig haltlos, man muß sich die Musik nur anhören. Auch hat er dessen Tochter nicht geheiratet, um den Titel des “King” zu erringen, den hatte er nämlich schon lange vorher.

  • Seine Musik ist sehr wohl Popmusik, mit Einschlägen von Rock, Soul, Gospel, Klassik. Ideenreichtum und Vielseitigkeit wird hier also auch angeprangert?

  • Mit Alben wie “Bad” und “Dangerous” wollte Jackson mitnichten seine Gefährlichkeit andeuten – da hat der Verfasser Herr Kopf wohl die Songs nicht verstanden.

Zeitschrift “Bunte” (Ausgabe 3/2007) bezeichnet Michael Jackson als Kinderquäler

Freitag, den 30. März 2007

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Unsere Antwort an die Bunte-Redaktion »

Erklärung zu den Masken der Kinder:

Mr. Jackson quält seine Kinder nicht! Er versucht sie zu schützen! Er möchte nicht, dass sie dasselbe Schicksal erleiden müssen wie er. Nie unbeobachtet ins Freibad, in die Disco oder ins Kino gehen zu können! Sie sollen eine Kindheit und Jugend ohne Presserummel erleben dürfen.
Wenn ihre Bilder erstmal in allen Zeitungen und Fernsehsendern waren, werden sie sich nie wieder frei bewegen können, auch wenn ihr Vater selbst nicht dabei ist.
Sie werden umringt sein von Fotografen und Schaulustigen, egal was sie grade tun oder wo sie hingehen. Jeder würde sie sehen, ausfragen, fotografieren wollen, einfach weil sie die Kinder von Michael Jackson sind.

Michael Jackson will 15 Meter hohe Statue bauen lassen

Donnerstag, den 29. März 2007


27.03.2007

LAS VEGAS – Michael Jackson hat eine, seiner Meinung nach, großartige Idee, sollte er doch eine Show in Las Vegas bekommen. Der “King Of Pop” will eine rund 15 Meter hohe Statue von sich bauen lassen. Das Ganze soll aussehen, wie das Cover zu seinem Album “History” aus dem Jahr 1995. Laut amerikanischen Medienberichten will Jacko sein Ebenbild in der Wüste von Las Vegas aufstellen und mit einem Beamer anstrahlen lassen. Ein Insider sagte dazu: “Michael will das erste sein, was die Leute sehen, wenn sie nach Las Vegas fliegen.”Michael Jackson versucht sich derzeit fieberhaft an einem Comeback. Schon länger versucht er in Las Vegas eine eigene Show zu bekommen, bisher sagten alle Casinos aber ab.

Quelle: chart-king.de / krone.at

Dazu noch einmal das am 27. Februar 2007 veröffentlichte Statement seiner Pressesprecherin:

Mr. Jackson wurden unzählige Angebote zugeschickt…Angebote, um die er nicht geworben hatte, die ihm aber präsentiert wurden, und viele mit der Anfrage, in Las Vegas aufzutreten. Mr. Jackson überprüft und wertet zur Zeit jedes Angebot aus. Er fühlt sich nicht unter Zeitdruck, was eine Entscheidung anbelangt. Deshalb sind Berichte darüber, dass “er nach der vergeblichen Suche nach einem Las Vegas Casino für seine Show, sich an seine Familie wenden musste” falsch.
Mr. Jackson zog nicht nach Las Vegas um sich nach einer Vegas Show umzusehen. Mr. Jackson hält sich in Las Vegas auf, weil er die Stadt mag und einen passenden Ort gefunden hat, um mit den Künstlern, Songschreibern und Produzenten, die mit ihm im Studio arbeiten, Sachen aufzunehmen.
Was die Idee mit der 15 Meter großen Statue betrifft, auch das ist nicht Michaels Idee, ihm wurden Skizzen vorgelegt und er fand sie ganz nett, mehr nicht!

Gibt es etwas Schlimmeres als der Hund von Paris Hilton zu sein?

Samstag, den 24. März 2007


Jacko verhüllt Kinder!

Freitag, 23.03.2007

Michael Jackson verhüllte jetzt seine Kinder mit dicken Stofftüchern. Fragt sich nur, ob diese wirklich Luft bekommen haben…

Gibt es etwas Schlimmeres als der Hund von Paris Hilton zu sein? Die Antwort ist ja! Michael Jackson hat dafür jetzt den Beweis geliefert.

Bei seinem Überraschungsbesuch in London auf dem Flughafen in Heathrow, waren die Gesichter seiner Kinder in Schals und Tücher eingewickelt. Ja, ja da stockte wohl nicht nur jeder liebenden Mutti der Atem, auch die Jacko Zwerge dürften bei der Verkleidung ganz schön nach Luft gerungen haben!

Quelle: MTV.de

Kürzlich wurden Bilder von Michael Jackson´s unverhüllten Kindern veröffentlicht. Dazu das Statement der Pressesprecherin von Michael Jackson, Raymone K. Bain, an die Administratoren und Moderatoren der Fanclubs:

I’ve received quite a few inquiries from fans asking if they should post
these pictures.
Ich erhielt Anfragen von Fans, die wissen wollten, ob sie diese Bilder (im Internet) verbreiten dürften.
I have responded by telling them that they should not, because Mr. Jackson
feels that it is a violation of the children’s privacy.
Ich anwortete, sie sollten dies nicht tun, da Mr. Jackson das Privatleben seiner Kinder dadurch verletzt sieht.
Our attorneys have contacted the photo agency which peddled these photos
demanding that they pull them from each and every site that they have illegally sold
them to.
Unsere Anwälte haben die Fotoagentur, die mit den Bildern hausieren ging kontaktiert und verlangt, dass sie von jeder Seite entfernt werden, an die sie illegal verkauft wurden.

I would appreciate it if you would advise the fans of the same, as you have
the list of all of the sites and their Presidents.
Bitte leiten Sie das auch an die Fans weiter, da Sie eine Liste aller Fanseiten und deren Vorsitzenden haben.
Your cooperation will be greatly appreciated.
Ihre Kooperation wird hoch geschätzt.

Best regards,
Mit freundlichen Grüßen
Raymone K. Bain

(vom 01.02.07)

Im Übrigen ist noch kein Kind erstickt, weil es für einen kurzen Moment ein dünnes Seidentuch über dem Gesicht hatte.
Wenigstens haben diese Kinder später noch die geringe Chance erleben zu dürfen, wie es ist, unbehelligt von Fotografen die Sraße überqueren zu können, da niemand die Gesichter kennt.

TV-Bericht “Exclusiv – Das Star-Magazin” (RTL) vom 20. März 2007

Mittwoch, den 21. März 2007


Moderatorin Frauke Ludowig sagte:

Ein seltsames, fast unheimliches Gefühl – so lässt sich wohl am besten beschreiben was vorgeht, wenn man die neuesten Bilder von Michael Jackson mit seinen Kindern betrachtet. Der König des Pop erscheint immer mehr als König Bizarr.

Der Bericht beginnt, es wird gezeigt, wie die Kinder aus dem Wagen steigen:

Das muß der 10.-jährige Michael junior sein, das ist Michael Katherine, 9. Bei der Ankunft in London mit einer schwarzen Kapuze verhüllt. Es wird schon im Internet gelästert, so zwinge Michael Jackson seine Kinder aufzutreten, wie bei einer Hinrichtung.
Jackson wolle in London seine Rechte an den Beatles-Songs verkaufen, alles andere sei ein Rätsel, erzählt die britische Society-Reporterin Kiki King. „Michael Jacksons Reise ist ein einziges Geheimnis.“
Michael Jackson´s Kinder sind für die Öffentlichkeit seit jeher gesichtslos, wenn sie ihren Vater begleiten. Für viele wirkt das unheimlich. Kiki King:“ M. J. hat 10 Bewacher, die auf Schritt und Tritt aufpassen. Die Kinder müssen überall die Vermummung tragen, damit niemand auch nur ein einziges Bild von ihnen machen kann.“Und er soll im Hotel Sonderwünsche angemeldet haben, die nur zu gut zu seinem Ruf als Wacko Jacko, dem bizarren Pop Idol passen.Kiki King:“ Er hat hier seine übliche Michael-der-durchgedrehte-Star-Nummer abgezogen. Er wollte riesige Schüsseln voller Gummibärchen für seine Kinder, ein Kinderxylophon und einen 2 x 2m großen Spiegel!“Wer weiß, wofür er den braucht, aber so ist das, wenn Michael Jackson irgendwo ankommt.

Dann folgt noch etwas Gelästere über die Vermummung der Kinder, Bericht Ende.


Die Beatles-Rechte stehen nicht zum Verkauf!
Kürzliches Statement von Raymone K. Bain (Michael Jackson Pressesprecherin):

(Extra) Despite recent reports to the contrary, “EXTRA” has confirmed that Michael Jackson is not selling his Beatles catalogue. His spokesperson, Raymone K. Bain, tells “Extra” that “There is no truth to the rumor that Michael Jackson will be selling his Beatles catalogue… period… not back to Paul McCartney, or any other individual or entity. He has no intention, or interest, in selling his catalogue.” Quelle: antimusic.com / extratv.com (Extra)

Zu den ausgefallenen Sonderwünschen: Gummibärchen für Kinder, ein Xylophon/Spiegel für einen Musiker/Tänzer – ausgefallen?!? Ahhh ja!Und natürlich werden die Kinder vor den Fotografen verhüllt. Sie sollen schließlich später die Möglichkeit haben, unbehelligt auf die Straße zu gehen.

Gespenstisch! Was tut Michael Jackson seinen Kindern an?

Freitag, den 16. März 2007


London – Haben diese Kinder überhaupt schon mal ein Fitzelchen Sonne gesehen?

Michael Jackson (48) mit seinen Kindern am Londoner Flughafen.

Die armen Kiddies – vermummt wie Gangster!

Wer von den drei Jacko-Sprösslingen (Prince Michael, 10, Paris, 8, Prince Michael II., 5) sich unter den Tüchern verbirgt – unklar.

Um den ehemaligen „King of Pop“ ist’s bei uns mächtig still geworden in letzter Zeit.

Nur in Japan ist er noch der Hit – da sind seine Auftritte (u. a. in Clubs) ausverkauft, obwohl Jacko nix anderes mehr macht als Hände schütteln und Autogramme schreiben.

Singen? Null! Trotzdem kassiert er Gagen bis zu 1 Mio. Dollar. Gaga!

Quelle: BILD online

Seine Kinder lässt Michael Jackson bei Auftritten mit viel Presse-Präsenz verhüllen, um ihre Privatsphäre zu schützen, damit sie nicht von Paparazzi erkannt und verfolgt werden und später noch in Ruhe leben können. Denn sonst enden sie genauso wie Michael, der unseriöse BILD-Berichte über sich ergehen lassen muss.

Die Begeisterung der Fans war in London bei den World Music Awards 2006 genauso ungebrochen wie in Japan. Der aktuelle London-Besuch ist jedoch kein offizieller Besuch.

Die angebliche Gage von 1 Millionen Dollar ist reine Spekulation, es gibt keine offiziellen Angaben darüber, wieviel Herr Jackson bekommen hat. Die Party wird wohl einiges gekostet haben, vermutlich wurde sie zum Teil durch die Einnahmen von dem Michael Jackson Fan-Foto-Shooting finanziert.

Jackson: Klage, weil er sterbender Frau das Bett wegnahm

Montag, den 26. Februar 2007


Die Familie einer älteren Frau, die für Michael Jackson aus ihrem Krankenhausbett verlegt wurde, hat den Popstar verklagt.

Die acht Kinder von Manuela Gomez Ruiz haben in der vergangenen Woche Klage eingereicht und behaupten, dass Jackson und Krankenhausangestellte ihre Mutter aus ihrem Sterbebett geholt und ihre Familie gequält hätten. Der Klage zufolge wurde sie “wie Frachtgut behandelt” und grob aus ihrem Bett in der Notaufnahme genommen, als Jackson während seines Prozesses wegen Kindesmissbrauchs mit Unterleibsschmerzen ins Krankenhaus kam.

Der “Thriller”-Star hatte zwei Betten verlangt, als er im Februar 2005 die Klinik im kalifornischen Santa Maria betrat. Die 74-jährige Gomez Ruiz starb noch am selben Abend. Ihre Familie wirft Jackson und dem Krankenhaus vor, ihnen seelisches Leid zugefügt zu haben und beschuldigt sie außerdem der Fahrlässigkeit, Misshandlung Älterer, Freiheitsberaubung und Verschwörung.

Quelle: GMX

GMX stellt in der Überschrift einen Vorwurf als Wahrheit hin, zudem ist die Überschrift hetzerisch.
Das Krankenhaus alleine ist für seine Patienten und deren Behandlungsweise verantwortlich und nicht Herr Jackson.

Seine Kinder arbeiten für ihn

Donnerstag, den 22. Februar 2007

  

Quelle: InTouch Magazin (Ausgabe vom 15.02.07) 

Dieser Artikel ist frei erfunden und eine glatte Lüge, noch dazu widerlich. Für diese Behauptungen gibt es keine Quelle.

Michael Jackson … wer ist das?!

Donnerstag, den 22. Februar 2007

Was passiert, wenn ein neuer Song des einstigen “King of Pop” durchs Internet geistert? Tja: nichts! Und auch sonst scheint sich keiner mehr an Michael Jackson zu erinnern …

Seine Neverland-Ranch will keiner kaufen, für eine eigene Show in Las Vegas fand er keine Location, zudem will ihm kein Label einen Plattenvertrag anbieten für sein lange angekündigtes Comeback. Wir sprechen hier von MICHAEL JACKSON (48), dessen Album “Thriller” (1982) sich immerhin mehr als 104 Millionen Mal verkauft hat! Doch die fetten Jahre sind vorbei, und so wundert’s nicht, dass dieser Tage ein Song mit Jackos Stimme im Netz zu finden war, ohne dass es jemanden groß interessierte. “Gangsta (No Friend Of Mine)” heißt der Track, der angeblich von Ex-Fugees-Star Pras (34) gefeatured wurde. Und ob’s wirklich Michaels Stimme ist, die da stöhnt, war den meisten relativ schnuppe.
Genauso schnuppe war es auch den Veranstaltern eines wichtigen Basketball-Spiels. Michael hatte sich nicht um Karten gekümmert und stand schließlich am Eingang, um sich wie selbstverständlich seine Tickets in der ersten Reihe abzuholen. Aber denkste: “Nur Prominente” hätten laut den Veranstaltern das Recht auf VIP-Karten – nicht aber Jacko! Im Nachhinein aber wär’s wohl besser gewesen, wenn man ihn reingelassen hätte. Vielleicht wäre er dann nämlich nicht auf die Idee gekommen, seine unverkäufliche Neverland-Ranch zu einem Musical-Theater umbauen zu wollen, um dort die Geschichte seiner Familie aufzuführen …

woodZ-mag.com meint: Selten war ein Typ so abgehalftert – dagegen ist sogar Pete Doherty das blühende Leben! Eigentlich aber kann er einem leid tun, der Jacko. Sinnlos bleibt das Comeback jedoch trotzdem … (skue)

Artikeldatum: 16.02.2007

Quelle: woodz-mag.com

Michael Jackson – Die Wüste lebt

Donnerstag, den 15. Februar 2007

Michael Jackson, Wesen unbekannter Herkunft, plant ein Comeback auf einer Showbühne in Las Vegas. Er sollte lieber seine Schulden begleichen und uns endlich in Frieden lassen.

Von Thomas Bärnthaler

Ruhm ist eine furchtbare Droge. Süchtige gehen ohne sie zu Grunde oder werden irre. Es muss vermutet werden, dass Ruhmentzug mindestens so viele Musikerexistenzen zerbrochen hat wie Heroin, Chrystal Meth und Jack Daniels. Der Unterschied: Eine Prise Rampenlicht kann man nicht für ein paar Dollar auf der Straße kaufen. Einmal aus dem Radar der Fan-Gunst entschwunden, gibt es für den darbenden Popstar nur noch ein unzähmbares Verlangen. Er muss zurück, solange der Restruhm noch glimmt, sonst geht es abwärts in die Hölle des Vergessens. Davon könnte Michael Jackson ein Lied singen, wenn er noch eine Stimme hätte, denn tiefer ist noch nie jemand im Popgeschäft gefallen.

Das letzte Album, an dessen Titel sich keiner mehr erinnert, liegt sechs Jahre zurück. Die Neverland Ranch wird wegen Geldmangels demnächst in einer Realityshow verhökert. Die Sache mit den Kindern wird ihn bis ans Ende seiner Tage verfolgen, ein weiteres Mal auf der Ruine seines Gesichts. Kürzlich wollte er in Tokio mit ausgesuchten Fans Weihnachten feiern – für 2600 Euro Eintritt. Die Veranstaltung wurde wegen wütender Fanproteste verschoben. Der hoffnungsvollen Ankündigung, Jackson arbeite mit Will.I.Am, dem Hitproduzenten der Black Eyed Peas, an einem neuen Album, folgten bis jetzt allerdings keine Taten.

Frieden im Streichelzoo

Nun will Jackson es noch mal wissen, wie es im Popjargon heißt, einmal mehr, und plant, so das Las Vegas Review Journal, eine Rückkehr im großen Stil: auf einer Showbühne in Las Vegas. Womit seine an bizarren Fügungen nicht arme Karriere um eine weitere bereichert wird. Wir erinnern uns: Schon das berühmte ,,Thriller‘‘-Video von 1983 prophezeite auf erschreckende Weise die Zukunft. Michael Jackson spielte darin einen tanzenden Zombie. Jetzt scheint der Fürst der Künstlichkeit, der sein einst so hübsches Gesicht Auge um Auge, Zahn um Zahn in eine bleiche Fratze umoperieren hat lassen, seine Bestimmung gefunden zu haben in der Hauptstadt der Gesichtslosigkeit. Ein Haus ist schon gekauft.

Wie sehr würden wir ihm wünschen, dass er im Streichelzoo der verkrachten Existenzen endlich seinen Frieden findet und ein gesichertes Einkommen. Denn es ist genug herumgetrampelt worden auf dem Mann, der mit ,,Billie Jean‘‘ die beste Tanznummer des Universums geschrieben hat. Vielleicht leuchtete ihm der Weg des anderen King wie eine verheißungsvolle Reklame am Ende des Tunnels. Elvis hatte hier in Las Vegas schließlich trotz Midlife-Crisis nochmal die Puppen tanzen lassen und nebenbei ein paar richtige Jahrhundertsongs herausgehauen.

Doch, Hand aufs Herz, von einem Mann, der sich mit 48 Jahren bewegt wie Muhammad Ali mit 67, sind keine musikalischen Höchstleistungen mehr zu erwarten. Er könnte Playback singen, warum nicht? Oder besser noch: gar nicht mehr auf der Bühne stehen. Er könnte seine Rechte für die Songs der Beatles endlich verkaufen und sich für die halbe Milliarde, die ihm dann nach Begleichung der Schulden noch bleiben, ein neues Neverland aufbauen. Es würde so viel besser hierher passen, zwischen Siegfried und Roy. Er könnte dann kleine Gesellschaften empfangen oder als Conferencier durch den Abend führen. Wäre das nicht wunderbar? Ein gebrechlicher, aber kein gebrochener King of Pop im verdienten Ruhestand. Ein Mann, der nichts mehr braucht. Schon gar kein Comeback.

(SZaW v. 10./11.2.2007)

Quelle: Sueddeutsche Zeitung