Journalismus ist Literatur in Eile. Matthew Arnold
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Pressevergehen

Michael Jackson in dem italienischen Magazin L`Uomo Vogue

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Mitte September (13.09.2007) hatte Mr. Jackson in New York ein 10-Stündiges Fotoshooting mit Fotograf Bruce Weber für das italienische Magazin L´Uomo Vogue.

Michael Jackson ist auf 20 Seiten der Zeitung mit 18 Bildern (inklusive Cover-Bild) zu sehen. Weiterhin kann man einen einseitigen Kommentar von Bruce Weber lesen.
Eingekleidet wurde er von diversen Designern, wie Roberto Cavalli und Dior.
Die in New York lebende aus Serbien stammende Stylistin Rushka Bergman ist die Frau hinter den Kameras, die das Shooting mit Mr. Jackson machte.
Im serbischen Fernsehen berichtete sie:
“Es war einfach super, mit Michael zu arbeiten. Wenn man zum Beispiel einen Regisseur ablichtet, will er immer alles unter Kontrolle haben und nimmt Anweisungen nicht ganz so gut auf. Mit Michael war alles ganz einfach. Er kam sehr natürlich rüber, wenn auch etwas schüchtern.” *


In Italien ist das Magazin seit dem 24.09.2007 erhältlich. Anfang Oktober war die L´Uomo Vogue in Mailand bereits fast ausverkauft. Auch in vielen anderen europäischen Ländern kann man die Herrenmodezeitung bereits kaufen. In Ungarn ist sie beispielsweise seit Mitte Oktober auf dem Markt.
Das Veröffentlichungsdatum für Deutschland und Österreich hat sich ein paar Mal geändert, ist aber nun auf den 25.10.2007 festgelegt worden. Vorbestellungen sind möglich.

*)Dies widerlegt die Aussage von vorherigen Berichten, denen zufolge Mr. Jackson sich während des Shootings “wie eine Diva benommen” habe (”The Mirror”).

Britney will Erziehungs-Tipps von Jacko

Freitag, den 19. Oktober 2007

Die BZ-Online am 17.10.2007:

Britney will Erziehungs-Tipps von Jacko
Da können einem die Kids schon jetzt Leid tun.

Pop-Sirene Britney Spears (25) will sich ausgerechnet von Michael Jackson (49) Erziehungstipps holen. Sie bewundere, wie der alleinerziehende Vater von drei Kindern mit dem ganzen Rummel umgehe. Ohne, dass ihm dabei das Sorgerecht entzogen worden ist. Unvergessen ist Jackos Aussetzer, als er 2002 seinen damals 9 Monate alten Sohn Michael II im Berliner Hotel Adlon aus dem Fenster hielt.

Jackson hat Brit und ihre zwei Söhne zum Urlaub auf die Neverland-Ranch eingeladen.

Quelle: BZ

Unsere Reaktion:

Sehr geehrte Redaktion,bezüglich des Artikels “Britney will Erziehungs-Tipps von Jacko” können wir Sie volkommen beruhigen. Denn wie die BZ selber schon verlauten ließ, hält sich Herr Jackson seit mehr als 2 Jahren nicht mehr auf seiner Ranch auf (hat sie angeblich längst verkauft, ein weiterer Denkfehler) und kann daher dort keine Gäste - ob Britney Spears samt ihrer Kinder oder wen auch immer - empfangen.
Eigentlich schade, denn obwohl wir nicht beurteilen können, wie dringend Britney Spears Erziehungtipps nötig hat, können Sie versichert sein, dass Herr Jackson durchaus in der Lage ist, seine Kinder gut zu erziehen. Das werden alle Personen, die die Kinder kennen lernen durften, gerne bezeugen.
Die Kinder werden von einem liebevollen Vater, an dem sie sichtlich hängen, sowie hochqualifiziertem Fachpersonal betreut.
Ausser reiner Gehässigkeit besteht also kein Grund, anderes zu behaupten.
Mit freundlichen Grüßen

Ihre Michael Jackson Allianz “Fair Coverage”

Michael Jackson erhält 5 Millionen Pfund für Teilnahme an Geburtstagsfeier - vom Mirror dementiert!

Donnerstag, den 7. Juni 2007

SORRY, PRINCE AZIM

07/06/2007

The Sultan of Brunei’s son, Prince Azim, has told us and we accept that pop legend Michael Jackson wasn’t paid a penny to join him for his 25th birthday celebrations last month, rather than the £5million we said.

Michael, who is a close pal of the Prince, was so keen to go he even covered his own air fares. We only wish the Prince had invited us as well!

Quelle: Daily Mirror

Übersetzung:
Der Sohn des Sultans von Brunei, Prince Azim, teilte uns mit, dass Poplegende Michael Jackson keinen Pfennig für den Besuch an seinem 25. Geburtstag letzten Monat erhielt, schon gar nicht 5 Millionen Pfund wie wir behauptet hatten.

Michael, der ein enger Freund des Prinzen ist, wollte so gerne kommen, dass er auch seinen Flug selbst bezahlte. Wir wünschten nur, der Prinz hätte uns auch eingeladen!

Damit dementiert der Daily Mirror eine zuvor eigens verbreitete Lüge vom 23.05.:

THE PAY YOU MAKE ME FEEL!
EXCLUSIVE: Ow! Jacko’s £5m just to turn up at Prince’s party[…]

Quelle: Daily Mirror

die u.a. von Web.de und MTV.de übernommen wurde.

Prince möchte nicht mit Michael Jackson arbeiten

Samstag, den 2. Juni 2007

Kürzlich tauchte in verschiedenen Medien folgende Story auf:

Prince lehnt Jacko ab

Oh weh, wo soll das nur für den King of Pop enden …

Seit dem Gerichtsverfahren wegen Kindesmissbrauchs kommt Michael Jackson einfach nicht mehr auf die Beine. Nach dem in Dauerplanung befindlichen Comebackversuch hat ihm jetzt auch noch Kollege Prince einen Korb verpasst.

Auf der Geburtstagsparty des Prinzen von Brunei soll Michael an Prince mit dem Angebot herangetreten sein, gemeinsam mit ihm auf Tournee zu gehen. Doch während Jacko das für eine großartige Idee hielt, die seinem angekratzten Image helfen könnte, hat Prince nicht die geringste Lust, als Support des “Bad”-Sängers im Trubel unterzugehen. Außerdem feilt der “3121″-Star derzeit an seiner eigenen Tournee, mit der er sich auf den Bühnen der Welt zurückmelden möchte.

Quelle: kino.de

Dazu Raymone Bain, Michael Jackson´s Pressesprecherin:

“The article is completely false. These respective publications remain consistent in that reporters did not contact us regarding the validity of the story before writing it, Mr. Jackson has not approached Prince to perform with him on a ‘planned comeback tour.’ There have been no discussions with Prince. Period. We have been consistent in stating that Mr. Jackson is readying his music for release, which is his main priority at this time.”

Übersetzung:
“Der Bericht ist vollkommen falsch. Die betreffenden veröffentlichenden Quellen haben uns wieder einmal nicht kontaktiert um den Wahrheitsgehalt der Geschichte zu prüfen, bevor sie sie verfassten. Herr Jackson hat Prince nicht angesprochen, mit ihm gemeinsam bei einer Comeback-Tour aufzutreten. Es gab schlicht und einfach keine Gespräche mit Prince. Nach wie vor arbeitet Herr Jackson an der Veröffentlichung seiner Musik, was momentan seine Hauptpriorität ist.”

Michael Jackson: kaum noch Interesse an seiner Person

Mittwoch, den 23. Mai 2007

Michael Jackson: kaum noch Interesse an seiner Person
23.05.2007

LONDON (chart-king.de) - Michael Jackson scheint seinen Status als Superstar endgültig verloren zu haben. Als der ehemalige King of Pop vor kurzem am Heathrow-Flughafen ankam, warteten dort keine Fans und gerade mal zwei Paparazzi auf ihn. Wie die britische Zeitung “The Sun” berichtet, ließ Jacko sich davon aber nicht irritieren, sondern winkte der nicht vorhandenen Menge trotzdem freundlich zu.

Michael Jackson versucht sich derzeit fieberhaft an einem Comeback. Schon länger versucht er in Las Vegas eine eigene Show zu bekommen, bisher sagten alle Casinos aber ab. (chart-king.de berichtete)

Quelle: Chart-King.de


Kommentar zu diesem Artikel (von Petra/Badwoman Jacksonvillage):
Absoluter Unsinn, denn Michaels Besuch war überraschend, so dass
NIEMAND zuvor Bescheid wusste, und somit auch keine Fans vor Ort sein konnten.
Selbst Fans sind keine Hellseher ;)

Reaktion von uns an Chart-King.de >>>

Unsere Reaktion auf die Anmoderation der Übertragung der World Music Awards 2006

Sonntag, den 13. Mai 2007

Liebes ORF 1-Team,

zunächst einmal vielen Dank für die Ausstrahlung der World Music Awards 2006.
Da einige Mitglieder der „Michael Jackson Fan Allianz Fair Coverage“ bei der Veranstaltung vor Ort waren, freut uns die Übertragung ganz besonders. Allerdings kennen wir daher auch die Fakten und finden die Ankündigung des Moderators etwas eigenartig, man hatte den Eindruck, Herr Jackson solle mit allen Mitteln schon vor Beginn der Sendung schlecht dastehen.

Zitat: „Michael Jackson sorgte wieder einmal für einen Skandal. Er kam zu spät, bedankte sich nicht für den Award und hielt sich auch bei seiner Live-Performance nicht an das Vereinbarte.“

Zu Ihrer Information – Herr Jackson sorgte in keinster Weise für einen Skandal.

1.Er ging pünktlich mit den anderen Stars über den roten Teppich.
Die Veranstaltung zog sich durch eine katastrophale Organisation in die Länge, die Zuschauer vor Ort mussten zwischen fast jedem Auftritt bis zu 30 Minuten warten und bei den Umbauarbeiten zusehen, Klaviere, Schlagzeuge – Instrumente aller Art wurden auf- und wieder abgebaut, hin und her geschoben. Die damit verbundene Verzögerung von Jacksons Erscheinen und der Ausfall der Gruppe „Tokio Hotel“ ist einzig und alleine auf dieses Chaos zurückzuführen.

2.Er bedankte sich in einer ausführlichen Rede für den Award, WIE MAN SCHLIESSLIECH MINUTEN SPÄTER AUF IHREM SENDER SEHEN KONNTE.

3.Es war nie eine Live-Performance vereinbart.

Dazu die Veranstalterin Melissa Corken:
“Die Presse griff ein Gerücht auf, dass er “Thriller” singen würde. Er hatte NIE die Absicht mit “Thriller” aufzutreten. Es war von Anfang an geplant, dass Chris Brown (Thriller) performt als einen Tribut.
Er war noch nicht ganz soweit, um aufzutreten, aber er wollte etwas mehr machen, als nur den Preis zu empfangen, so entschied er, etwas aus “We Are The World” zu singen. Er war couragiert genug, um das zu machen.”

Wir wissen es sehr zu schätzen, wenn in Zukunft etwas respektvoller mit diesem Ausnahmekünstler umgegangen wird und bedanken und schon herzlich im Voraus.

Mit freundlichen Grüßen

Fair Coverage - Michael Jackson Fan Allianz

Antwort von ORF >>

F.A.Z. stellt Michael Jackson mit Paris Hilton auf eine Stufe

Freitag, den 6. April 2007


Prominente und ihre Könige

Von Axel Wermelskirchen

30. März 2007

Was wäre ein Topmodel, wenn es einfach nur seiner Arbeit nachginge?

Bei Michael Jackson muss es die Aura sein, dass er immer noch als Superstar gilt. In Tokio zahlten unlängst die 400 Gäste einer sogenannten VIP-Party mit dem früheren King of Pop je 3500 Dollar, obwohl er angekündigt hatte, er werde nicht singen. Es war ihnen genug, ihm die Hand zu schütteln und sich mit ihm fotografieren zu lassen. Auf einer amerikanischen Militärbasis warteten später Soldaten und ihre Familien zwei Stunden lang auf Jackson. Er kam für zehn Minuten, las eine Grußbotschaft vor, warf ein paar Handküsse in die Menge und verschwand. Es war einer der wenigen Auftritte Jacksons seit seinem Freispruch in einem Gerichtsverfahren im Sommer 2005. Dass er einmal Künstler war und gute neue Platten herausbrachte, ist so lange her, dass man schon kaum mehr weiß, warum Michael Jackson zu den wenigen Leuten auf dem Planeten zählt, deren Namen fast jeder schon einmal gehört hat.

Oder Paris Hilton. Es vergeht kein Tag, an dem nicht rund um den Globus Fotos oder Filmaufnahmen der jungen Hotelerbin zu sehen sind. Was macht das Faszinosum dieser Frau aus? Sie ist berühmt, ohne uns mit irgendwelchen Taten oder künstlerischen Darbietungen zu behelligen. Sie wird nicht einmal gefragt, ob sie denn nicht wieder einmal singen wolle. Sie steht einfach nur immer auf dem roten Teppich, gleichgültig, wo und wann es wieder ein Ereignis zu feiern gilt, und bietet ihre Gegenwart dar. Dafür bekommt sie Honorar, das sie vermutlich gar nicht braucht. Reich war sie schon bei der Geburt wie viele Namenlose auch. Aber sie kann sich sagen: Ich habe es zum Superstar gebracht, ich bin bekannter als George W. Bush.

Warum sind die beiden so prominent? Weil das Publikum der Massenmedien es offenkundig so will. Es klebt an den Fernsehprogrammen, in denen sie auftreten, und kauft die Zeitschriften, in denen sie abgebildet werden. Das steigert Einschaltquoten, Auflagen und Werbepreise. Die Zahl der boulevardesken Sendeformate und Zeitschriftentitel wird in jüngster Zeit immer größer. Für die Prominenten sind die Massenmedien die Börse, an denen das kostbare Gut der Aufmerksamkeit des Publikums gehandelt wird. Je häufiger und länger sie sich dort auf den teuren Plätzen präsentieren können, desto prominenter werden sie, desto mehr können sie von dem kostbaren Gut der Bekanntheit bis hin zur Beliebtheit aufhäufen. Dabei geht es nicht nur darum, dass sich das Gut “Aufmerksamkeit des Massenpublikums” heute leichter in Geld umwandeln lässt als früher. Gewiss, die deutschen Fußball-Weltmeister von 1954 mussten sich noch mit Tankstellen und Tabakwarenläden begnügen, während Verona Pooth es mit einer freizügigen Fernsehshow und öffentlichem Wirbel zur “Werbe-Ikone” brachte und heute zu den bekanntesten Frauen Deutschlands gehört.

Offenbar ist es ein Menschheitstraum, aus der Masse herauszuragen, prominent zu sein, im Zentrum der Aufmerksamkeit möglichst vieler Leute zu stehen. Es muss so sein, und das Nachdenken über die “Kulturindustrie” bleibt den alten Eliten vorbehalten, die sich vor den Zumutungen massenmedialer Öffentlichkeit naserümpfend in ihre exklusiven Nischen zurückziehen. Für die sozialen und kulturellen Habenichtse ist Glamour dagegen wohl unwiderstehlich und gleichbedeutend mit der Hoffnung auf Aufstieg. Wie sonst wäre zu erklären, dass halbe Kinder, meist mäßig talentiert, sich in den Casting-Shows der bunten Sender nicht nur öffentlich ausstellen, sondern auch demütigen lassen, vorgeführt von zynischer B-Prominenz?

Und genau an diesem Punkt, dem Traum vom Berühmtsein, setzt die Macht des Publikums der Massenmedien an. Für das Publikum sind diese Medien das Werkzeug, mit dem es die Prominenten nach seinem Willen formt, mit dem es sein Bild von ihnen durchsetzt. Sonst schaltet es ab. Aber nicht die Medien, sondern die Masse ist der Kunde der Prominenten - und dieser ist bekanntlich König.

Über die Massenmedien teilt das Publikum den Prominenten mit, was es von ihnen erwartet - und seine Erwartungen sind unmenschlich groß. Idole sollen sie ihm sein und Ikonen, und auf keinen Fall sollen sie von dieser Welt sein, in der die Unbeachteten hausen. Skandale dürfen die Prominenten haben, wenn sie zu dem Bild gehören, das das Publikum sich von jedem einzelnen macht. Was wäre in seiner Ikonenwelt das Supermodel Kate Moss, wenn die schöne Frau einfach ihrer Arbeit nachginge und nicht immer einmal wieder mit Drogen und wilden Partys aufwarten könnte? Sie hätte die Erwartungen des Publikums enttäuscht. Und was wäre, wenn der “Skandalrocker” Pete Doherty, der Typ mit den coolen Hütchen, der immer eine Kippe zwischen den Zähnen hat, wenn er nach einem Verfahren aus dem Gerichtsgebäude vor die Kameras tritt - was wäre, wenn er morgen zur Heilsarmee ginge? Dann wäre er dem Publikum aus der Image-Schublade für die genialen, aber selbstzerstörerischen Rockmusiker gesprungen, in die es ihn eingesperrt hat. Worüber sollte das Publikum dann tratschen?

Manche Stars passen sich dem Bild, das sich das Publikum von ihnen gemacht hat, so perfekt an, dass sie damit leben können. Seit es die plastische Chirurgie gibt, lassen sie sich dafür sogar in die Körper und Gesichter schneiden. Andere aber verzweifeln daran, dass sie immer nach dem Bilde des Publikums leben sollen, und manche bringen sich gar um. Dann sammelt das Publikum ihre Biographien.

Aber ist das Publikum der Massenmedien schon betrogen, wenn es darauf setzt, dass es auch in der globalen Glamourwelt der Massenmedien, in der Prominenz industriell hergestellt wird, noch Prominente gibt, die wegen ihrer Taten herausragen? Hoffentlich nicht. Sonst müsste es an dem täglichen Mummenschanz, an dem es sich ergötzt, am Ende selbst verzweifeln.

Quelle: Frankfurter Allgemeine Zeitung, vom 31.03.2007, Nr. 77 / Seite 1

Unsere Reaktion auf diesen Artikel:

Werte FAZ- Redakteure,

Ihr Artikel über die Macht der Medien und die Macht des Publikums ist sehr interessant zu lesen. Auch einige Ihrer Argumente und Schlussfolgerungen können wir sehr gut nachvollziehen. Bedauerlich ist es jedoch, dass Sie Mr. Jackson auf jemanden reduzieren, der früher einmal erfolgreich war und nun kein Anrecht mehr auf Prominenz hätte, weil er ja seit sechs Jahren keine Platte mehr herausgebracht hätte, oder Dinge getan hätte, die in Ihren Augen als Leistung anerkannt werden.
Das wäre so, als müsse man Glenn Miller, Buddy Holly, oder auch Menschen wie Mozart oder Beethoven vergessen, weil sie ja derzeit keine aktuellen Leistungen mehr erbringen. Ihn mit einer Partyqueen gleichzusetzen empfinden wir als unangemessene Reduzierung, die wir Ihrem Blatt eigentlich nicht zugetraut hätten.

Mit freundlichen Grüßen,

Fair Coverage

Wie krank ist Jacko?

Montag, den 2. April 2007

LAS VEGAS – Leidet der King of Pop an einer Lungenentzündung, oder ist seine Medikamentensucht der wahre Grund für seine Einlieferung in ein Spital im Spielerparadies Las Vegas? Seine Pressechefin, Raymone Bain, erklärte laut «Fox News», dass Michael Jackson schon während seiner kürzlichen Japan-Reise an einer schweren Grippe gelitten habe. Der Sänger soll sich bei seinen beiden Kindern Paris und Prince angesteckt haben. Der schlechte gesundheitliche Zustand der Familie sei auch der Grund für die verfrühte Rückkehr aus dem Land der aufgehenden Sonne gewesen. «Die Diagnose steht noch nicht fest, es könnte eine Lungenentzündung sein», so Bain zu «Fox News». Nun hat sich sein Zustand offenbar weiter verschlechtert. Dem Sänger nahe stehende Personen sind sich sicher, dass Michael in den letzten Tagen ans Krankenbett gefesselt war. Unklar scheint nur die Ursache: Handelt es sich wirklich um eine Lungenentzündung, oder hat der King of Pop im Kampf gegen seine Medikamentensucht einen Rückschlag erlitten?

Mittlerweile hat Raymone Bain die Gerüchte um die Krankheit Jacksons dementiert: Er sei weder im Spital, noch habe er sich wegen einer Lungenentzündung behandeln lassen. «Er litt wie viele Menschen unter dem schlechten Wetter, dazu kamen noch die Klimaveränderungen durchs Reisen und der Jetlag», erzählte sie «Access Hollywood».

Quelle: Blick

Das offizielle Dementi der Pressesprecherin:

For Immediate Release Contact:
Raymone K. Bain
March 29, 2007

RUMOR REGARDING HOSPITALIZATION OF MICHAEL JACKSON NOT TRUE

Washington, D.C. … In response to media inquiries, Mr. Michael Jackson is not currently in the hospital nor has he been hospitalized with pneumonia.Thank you for your inquiries and your concern.

Artikel in Boulevardzeitung “BZ” vom 26.03.2007

Freitag, den 30. März 2007


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Unsere Antwort an den Artikelverfasser »

Kommentar zu diesem Artikel:

  • Warum wird Michael Jackson nur noch als “Wesen” bezeichnet und warum wird ihm seine Harmlosigkeit vorgeworfen? Dafür fehlt uns jegliche Erklärung!

  • Es ist allgemein bekannt, dass Michael Jackson an der Hautkrankheit “Vitiligo” leidet und es sich nicht ausgesucht hat, im Laufe der Zeit immer heller zu werden. Immer wieder betont er, stolz auf seine Herkunft und Hautfarbe zu sein.

  • Natürlich hat er nicht den Gesangsstil von Elvis Presley übernommen, diese Behauptung ist völlig haltlos, man muß sich die Musik nur anhören. Auch hat er dessen Tochter nicht geheiratet, um den Titel des “King” zu erringen, den hatte er nämlich schon lange vorher.

  • Seine Musik ist sehr wohl Popmusik, mit Einschlägen von Rock, Soul, Gospel, Klassik. Ideenreichtum und Vielseitigkeit wird hier also auch angeprangert?

  • Mit Alben wie “Bad” und “Dangerous” wollte Jackson mitnichten seine Gefährlichkeit andeuten - da hat der Verfasser Herr Kopf wohl die Songs nicht verstanden.

Zeitschrift “Bunte” (Ausgabe 3/2007) bezeichnet Michael Jackson als Kinderquäler

Freitag, den 30. März 2007

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Unsere Antwort an die Bunte-Redaktion »

Erklärung zu den Masken der Kinder:

Mr. Jackson quält seine Kinder nicht! Er versucht sie zu schützen! Er möchte nicht, dass sie dasselbe Schicksal erleiden müssen wie er. Nie unbeobachtet ins Freibad, in die Disco oder ins Kino gehen zu können! Sie sollen eine Kindheit und Jugend ohne Presserummel erleben dürfen.
Wenn ihre Bilder erstmal in allen Zeitungen und Fernsehsendern waren, werden sie sich nie wieder frei bewegen können, auch wenn ihr Vater selbst nicht dabei ist.
Sie werden umringt sein von Fotografen und Schaulustigen, egal was sie grade tun oder wo sie hingehen. Jeder würde sie sehen, ausfragen, fotografieren wollen, einfach weil sie die Kinder von Michael Jackson sind.