Wenn die Wahrheit zu schwach ist, sich zu verteidigen, muss sie zum Angriff übergehen. Bertolt Brecht
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Gerüchte und Fakten

Michael Jackson trägt den Mundschutz aus Angst vor Bakterien.

Sonntag, den 18. November 2007

Es wird immer wieder behauptet, MJ trüge einen Mundschutz aus krankhafter Angst vor Bakterien.
Diese Vermutung kann nur auf eine Idee der Medien zurückzuführen sein. Wenn man sich in Michael Jackson hineinversetzt – einen der meistfotografierten Menschen der Welt – wird man nachvollziehen können, dass ein derart extrem öffentliches Leben nicht immer leicht zu bewältigen ist. Niemand würde es schätzen, bei jedem Schritt vor die Haustür von dutzenden Kameras regelrecht abgeschossen zu werden, nur um am nächsten Tag die unvorteilhaftesten Bilder davon mit den unverschämtesten Kommentaren in allen Klatschblättern zu sehen.
Der Mundschutz wird getragen, um Jackson vor direkter Sonneneinstrahlung zu schützen, da er durch die Pigmentstörung Vitiligo ein stark erhöhtes Hautkrebsrisiko hat, und um ihm ein Minimum an Privatsphäre zu gewähren, aber vor allem, um den Medien kein Material zu liefern. Diese Idee hatte er nach einer Operation an den Weisheitszähnen, wo er den Mundschutz erstmals trug, um eine Infektion zu verhindern.
Und by the way… würde ein Mensch, der krankhafte Angst vor Bakterien hat, seine Fans herzlich umarmen, sie küssen oder gar mit seinem Haustier aus einer Tasse trinken?

World Music Awards 2006

Donnerstag, den 19. April 2007

Gerücht:
Michael Jackson wurde bei den World Music Awards 2006 ausgebuht. Er hat seine Stimme verloren, der Comebackversuch ist gescheitert. Andere Bands konnten wegen seiner Verspätung nicht auftreten.

Wahrheit:
Mr. Jackson sollte lediglich einen Preis für über 100 Millionen verkaufte Tonträger seines Albums Thriller entgegennehmen – eine Ehrung für einen unglaublichen Weltrekord, etwas anderes war von Anfang an nicht geplant. Von einem Comebackversuch war nie die Rede.

Die Medien streuten aber das Gerücht, er wolle an diesem Abend seinen Hit „Thriller“ performen und damit die nächste Runde seiner Karriere einläuten.
Noch auf dem roten Teppich sagte Jackson den wartenden Reportern, er werde nur den Preis abholen, alles andere sei ein Missverständnis.
Um ihre - nennen wir es schlechte Recherche – zu vertuschen, erfanden die Medien die Geschichte, Michael Jackson hätte seine Stimme und die Fähigkeit zu tanzen verloren, vor Lampenfieber konnte er angeblich kaum die Bühne betreten.
Die Presse stürzte sich auf sein Äußeres, er wurde als Freak, Zombie und Geisterbahnfigur beschimpft. Zur Erinnerung – Jackson bei den World Music Awards:


Die Veranstaltung zog sich durch eine katastrophale Organisation in die Länge, die Zuschauer vor Ort mussten fast zwischen jedem Auftritt bis zu 30 Minuten warten und bei den Umbauarbeiten zusehen, Klaviere, Schlagzeuge – Instrumente aller Art wurden auf- und wieder abgebaut, hin und her geschoben. Die damit verbundene Verzögerung von Jacksons Erscheinen und der Ausfall der Gruppe „Tokio Hotel“ ist einzig und alleine auf dieses Chaos zurückzuführen.
Außerdem wurde behauptet, Fans hätten 400 € für die Tickets bezahlen müssen. Auf dem Schwarzmarkt vielleicht, in Fankreisen ist ein solcher Fall jedoch nicht bekannt - tatsächlich kosteten die Stehtickets vor der Bühne 60,00 €, Sitzplätze lagen bei 120,00 €.
Ca. 200 Stehtickets wurden von Michael Jackson sogar an seine Fans verschenkt, da er selbst diese Preise noch für zu hoch hielt.

World Music Awards Begründerin Melissa Corken hat sich zur Verteidigung von Michael Jackson´s Auftritt bei dem Ereignis später zu Wort gemeldet. Daraus Auszüge:

“Die Presse griff ein Gerücht auf, dass er “Thriller” singen würde. Er hatte NIE die Absicht mit “Thriller” aufzutreten. Es war von Anfang an geplant, dass Chris Brown (Thriller) performt als einen Tribut.
Er war noch nicht ganz soweit, um aufzutreten, aber er wollte etwas mehr machen, als nur den Preis zu empfangen, so entschied er etwas aus “We Are The World” zu singen. Er war couragiert genug, um das zu machen.”
Wenn man seinen Gesang an dem Abend mit de Originalaufnahme vergleicht, ist man verblüfft, wie exakt Michael Jackson die Töne getroffen hat. Er reagierte auch hochprofessionell, als das Playback nicht nur an der falschen Stelle eingespielt wurde, sondern nicht einmal die Instrumentalfassung - er mußte gegen die Originalaufnahme, d. h. gegen Stevie Wonder, Bruce Springsteen etc. ansingen.

Und während die meisten britischen Schmierblätter groß herausbrachten, wie viele Buhs er einstecken musste, erzählte Melissa Corken, die überwiegende Wirkung auf die Show war überwältigend positiv.
“Er hat bereits zweimal bei den WMAs eine Vorstellung gegeben, aber dieses Mal war es sogar noch explosiver - ich habe niemals zuvor eine solche Energie erlebt. Das war einfach nur wundervoll. Über 10.000 Leute aus der ganzen Welt kamen, um ihn zu sehen.”

Merkwürdig ist auch die Tatsache, dass die Fans vor Ort völlig euphorisch die Veranstaltung verließen, begeistert von den stundenlangen „We-love-Michael-Rufen“, nur um knapp 2 Stunden später schon erste Zeitungsberichte in Händen zu halten, die davon berichteten, Michael Jackson wäre gnadenlos ausgebuht worden. Man könnte fast meinen, diese Artikel wären schon vor Beginn der Preisverleihung verfasst worden…

Michaels letztes Studioalbum Invincible ist gefloppt!

Dienstag, den 3. April 2007

Gerücht: „Lediglich drei brauchbare Songs vom „best selling artist of the world“ sind einfach zu wenig fürs Geld.“ [CDstarts.de, Matthias Reichel]

So hieß es in einer aktuellen Pressemitteilung Ende Oktober 2001.

„Jeder einzelne Track ist ein schlechtes Rip-Off bekannter Jackson-Songs. Jetzt ist er also nicht mal mehr in der Lage, sich selbst adäquat zu kopieren, wie bei den Alben zuvor.“, heißt es weiter.

„Mehr Flop als Pop“, „Das Ende einer Karriere“ oder „King Of Flop“ – diese Worte füllten die Schlagzeilen, wenn es um Invincible ging.

Wahrheit: Tatsächlich geht es um Michael Jacksons Album Invincible (2001). Dieses Stück wurde besonders in den Medien als Flop bezeichnet – und zwar schon kurz nach der Veröffentlichung. In der Tat schien Invincible nicht einfach nur das neue Werk des King of Pop zu sein, sondern die ganze Welt richtete ihre Aufmerksamkeit darauf. 4 Jahre war das letzte Album her (Blood on the dancefloor) und viele waren gespannt auf die 16 neuen Songs. Manche sprachen sogar von einem Comeback, obwohl Michael Jackson eigentlich nie weg war. Aber das war nicht das Einzige, was anders lief. Während bei HIStory (1995) noch überlebensgroße MJ-Statuen in den Städten der Welt aufgestellt wurden, gab es für Invincible nicht einmal einen TV-Werbespot. Außerdem wurden lediglich zwei Songs des Albums als Single ausgekoppelt und es gab somit auch nur zwei Videos (Cry und You Rock my World).

Offenbar ist für die schlechte Promotion der damalige Plattenboss von Sony Music, Tommy Mottola, verantwortlich gewesen. Damals warf Michael ihm vor, er würde afroamerikanische Künstler zu wenig unterstützen. Das wurde von vielen Fans untermauert, die gemeinsam mit ihrem Idol vor dem Virgin Mega Store in New York City demonstrierten.

Dabei war das Album absolut promotionswürdig! Invincible ist keine Kopie einer früheren Platte. Die 16 damals brandneuen Songs können Zuhörer von jung bis alt begeistern, denn es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Mit den Balladen Speechless oder You are my life und Dance-Songs wie Unbreakable hat der King Of Pop wie bei allen Alben zuvor seine Vielfältigkeit bewiesen. Weiterhin arbeiteten Künstler wie R. Kelly, Babyface und Chris Tucker an dem Album mit. Im Video von You Rock My World hat Marlon Brando einen seiner letzten Auftritte gehabt.
Die Themen, von denen Michael Jackson singt, sind allerdings wie zuvor die gleichen geblieben: Es geht um Liebe (Don´t Walk Away), um Paparazzis (Privacy) und um die Wunden unserer Erde (The Lost Children). Somit ähnelt das Konzept von Invincible den zuvor ebenfalls erfolgreichen Alben Dangerous (1991) oder HIStory (1995).

„Mehr Flop als Pop“, „Das Ende einer Karriere“ oder „King Of Flop“ – diese Worte füllten die Schlagzeilen, wenn es um Invincible ging. Aber warum? Weil Michael Jackson nun schon sein 11. Soloalbum veröffentlichte und es nicht mehr so erfolgreich war wie Thriller? Der „Flop“ wird oft mit den Verkaufszahlen begründet. Die liegen bei Invincible bei ca. 12 Millionen Tonträgern weltweit. Ist das ein Flop?

Gleichzeitig zum neuen MJ-Album erschien beispielsweise Britney Spears´ drittes Werk Britney (2001), das 15 Mio. mal über die Theken ging. Das Folgealbum In The Zone (2003) hatte 10 Mio. an den Mann gebracht. Hinter diesen CDs steckte eine große Promotion.

Music (2000) von Madonna verbreitete 15 Mio. Tonträger weltweit und es gab ebenfalls eine große Promotion und ein Jahr später eine Welttour.

Justin Timberlake wurde zur gleichen Zeit mit seinem Album Justified (2002) als Held gefeiert und sogar als „der neue King of Pop“ bezeichnet. Tatsächlich lagen seine Verkaufszahlen nur bei 7 Mio.

Während Michael Jackson im Alter von 16 Jahren mit seinen Brüdern schon mehr als 100 Mio. Platten verkaufte und mehrere Welttourneen hinter sich brachte, hat Timberlake mit 26 Jahren ca. 13 Mio. Alben verkauft. Das entspricht fast den Verkaufszahlen von Invincible allein. Warum wird er also als der neue King Of Pop gefeiert?

Wenn man sich also einmal die Verkaufszahlen von parallel erschienen CDs ansieht, hat man den Medienberichten eigentlich den Wind aus den Segeln genommen.

Wenn man außerdem beachtet, dass es immer schwieriger wird, gute Absätze zu erzielen (Raubkopierer, illegale Downloads), sind 12 Millionen Platten für ein einziges Album nach ca. 40 Jahren Karriere, keiner Promo und keiner anschließenden Welttour eine sehr gute Zahl. Viele der heutigen Michael Jackson Fans geben Invincible sogar als ihr Lieblingsalbum an. Es ist ein Album, wie wir es von Michael kennen: Es ist kein Abklatsch, es umfasst ein großes Staraufgebot und hat mindestens zwei Songs für jeden Geschmack. Das Video Cry beschäftigt sich damit, die Welt zu einem besseren Ort zu machen und beim Video You Rock My World bleibt kein Zuhörer auf dem Sofa sitzen: Eine super Choreografie lässt die Musik unter die Haut gehen.

Da nur wenig Menschen Michael Jackson persönlich kennen, sind die Medien oft die einzige Möglichkeit, um an Information zu kommen. Da jeder Reporter aber beste Absätze erzielen möchte, werden gewöhnliche Ereignisse wie die Veröffentlichung des MJ-Albums nicht einfach nur nüchtern begleitet, sondern gern mit Skandalen besetzt. So wird Michael als der „King of Flop“ bezeichnet, obwohl es gar nicht stimmt. In Wirklichkeit hat Michael Jackson mit Invincible bewiesen, dass er Songs schreibt, die einen berühren, dass er mit 43 immernoch so tanzen kann wie mit 25 und wie vielfältig seine Stimme ist. Kurz: Er hat bewiesen, dass er der King Of Pop und darin wirklich invincible (=unbesiegbar) ist.

Michael Jackson soll einen krebskranken Jungen missbraucht haben

Dienstag, den 6. März 2007

Zum Strafprozess 2005 kann man nur eines sagen: Freispruch in allen Anklagepunkten.
Für mehr Informationen: MJFriendship.de - Der Fall in Kürze

Michael Jackson zahlte Schweigegeld

Dienstag, den 6. März 2007

Gerücht: 1993 soll Michael Jackson 20. Millionen Dollar Schweigegeld an die Familie Chandler gezahlt haben, um einen Zivilprozeß wegen Kindesmißbrauchs abzuwenden.

Wahrheit: Im Zusammenhang mit den Ereignissen von 1993 muss vorweg ein Missverständnis ausgeräumt werden: Es wird in den Medien immer wieder behauptet, Jackson habe sich durch die Zahlung mehrer Millionen von einer Anklage frei gekauft.

Das stimmt so nicht!

Tatsache ist, dass der Termin eines Zivilprozesses in diesem Fall schon festgesetzt wurde, bevor überhaupt die strafrechtlichen Ermiittlungen beendet waren. Jacksons Anwälte versuchten daraufhin zu erreichen dass der Zivilprozess ausgesetzt wird, bis ein möglicher Strafprozess stattgefunden hat.
Dies wurde von Gericht abgelehnt.

Da es unter diesen Umständen kaum noch möglich gewesen wäre, einen fairen Prozess zu gewährleisten (die möglichen Geschworenen wären unter keinen Umständen mehr unbeeinflusst gewesen), hat Michael Jackson sich nach Beratung mit seinen Anwälten dazu entschlossen, diesen Zivilprozess abzuwenden, indem er mit den Beschuldigern eine außergerichtliche Vereinbarung traf.

Die strafrechtlichen Ermittlungen in diesem Fall gingen trotzdem weiter.

Die Ergebnisse wurden zwei Grand Jurys vorgelegt, die darüber entscheiden sollten, ob Anklage erhoben werden sollte.

Die Geschworenen fanden, dass die Staatsanwaltschaft keine ausreichenden Beweise dafür vorlegen konnte, dass eine Straftat begangen worden war.

Quelle: http://www.kingofpop.de.am/

Michael Jackson in Frauenkleidern

Dienstag, den 27. Februar 2007

Gerücht: Michael Jackson machte Einkaufsbummel in Frauenkleindern durch St. Tropez.

Britische Medien hatten Fotos gedruckt, die angeblich den Sänger in Damenjeans, mit Hut, Handtasche und Pumps zeigen. Seine Sprecherin wörtlich:”Herr Jackson war schon seit einigen Jahren nicht mehr in St. Tropez. Und er hat sich auch nicht mit Hut und Pumps als Frau verkleidet.” (Er befand sich zu der Zeit nachweislich in Irland., Anm.)

Wahrheit: Dieses Gerücht war mit Sicherheit von Paparazzis inszeniert, die Frau war für jeden ersichtlich eine Frau, die in voller Absicht im Stil von Michael Jackson geschminkt, und zum fotografiert werden über die Straße geschickt wurde. Und es haben tatsächlich viele Menschen geglaubt!

Das Märchen vom Schlafen im Sauerstoffzelt

Montag, den 5. Februar 2007

Gerücht: Es wird gemunkelt, Michael Jackson schläft im Sauerstoffzelt, da er sich vor dem Älterwerden fürchte. Das Sauerstoffzelt soll den Alterungsprozess verlangsamen.

Wahrheit: Er hat tatsächlich eine Art Sauerstoffzelt gekauft, es aber dem Brotman Medical Center in Culvert City, Californien gespendet, wo es als therapeutische Maßnahme bei Patienten mit Brandwunden angewandt wird.Das berühmte Foto von ihm im “Sauerstoffzelt” wurde aufgenommen, als er es sich von innen anschaute um zu sehen, was er überhaupt gespendet hatte.

Bleichen Vs. Hautfleckenkrankheit

Montag, den 29. Januar 2007

Gerücht: Michael Jackson schämt sich seiner Hautfarbe, lässt sich seit Jahrzehnten chemisch bleichen!

Wahrheit: Er leidet an Vitiligo (Leucopathia acquisita) oder Weißfleckenkrankheit. Eine chronische, nicht ansteckende Hauterkrankung, an der etwa 0,5 bis 2 Prozent der weltweiten Bevölkerung leiden. Typisch für die Erkrankung sind weiße, pigmentfreie Hautflecken, die langsam wachsen können, aber nicht unbedingt müssen. Die erkrankten Hautareale bilden keine neuen Melanozyten mehr, die für die Hautfärbung zuständigen Zellen.

Michael Jackson ohne Körper-Make-up.http://de.wikipedia.org/wiki/Vitiligo


Dieser Patient benutzt im Gegensatz zu Jackson dunkles Make-up.

Hierzu ein Link einer US TV Sendung zum Thema Vitiligo

http://www.megaupload.com/de/?d=8INLVBPN  (136MB)