Zeitschrift “Bunte” (Ausgabe 3-2007)
von admin am 30. März 2007Dies ist eine E-Mail-Reaktion von Fair Coverage auf diesen Artikel »
Sehr geehrte Damen und Herren der Bunte-Redaktion!
Fast jedem Star wird das Recht auf Privatsphäre zugestanden, zumindest ihren Kindern. Michael Jackson nicht. Selbst Ihre Zeitung schreckt nicht davor zurück, die Kinder Michael Jacksons ebenfalls als “Prominente” aufzulisten ( siehe Prominenteninhaltsverzeichnis ) Durch die Verschleierung seiner Kinder schützt der Sänger diese nicht nur vor eventueller Erpressung- welche schon deshalb möglich ist, weil es nicht nur Menschen gibt die solche Dinge wegen Geld tun, sondern auch um populär zu werden), sondern vor allem, damit seine Kinder die Möglichkeit haben, unerkannt von Medienvertretern in die Öffentlichkeit zu gehen, ein Eis zu essen, ins Kino oder einfach spazieren zu gehen. Da Mr. Jackson eine Person des öffentlichen Interesses ist, kann er es nicht verhindern, das seine Kinder abgelichtet werden, wenn er sich in ihrer Nähe aufhält.Da, wie gesagt, sowohl er, wie auch seine Familie von den Vertretern der Medien als Freiwild betrachtet werden, ist der einzige Schutz für seine Kinder eben diese Art von Verhüllung, welche leicht wie der Schleier einer Frau z.B. um die Jahrhundertwende ist. Weder die Atmung noch die Sicht wird verhindert, nur der freie Blick auf die Gesichter der Kinder. Wir können uns sehr gut vorstellen, das sie dies stört. Sie bezeichnen Mr. Jackson als Kinderquäler. Ist es nicht auch eine Art von Folter, jemanden wie ein Tier zu jagen, um an Fotos zu kommen? Wir schlagen vor, das sie sich einer Selbstdizipilnierung unterziehen und es einfach lassen, die Kinder des Star zu fotografieren. Dann können sie auch in der Gegenwart ihres Vaters ohne Angst fotografiert und überall erkannt zu werden ohne Masken agieren.
Sollten sich Fotos mit den Kindern nicht vermeiden lassen, weil M.Jackson ebenfalls darauf zu sehen ist, wäre es zum wohle der Kinder sehr hilfreich, wenn Sie ihre Gesichter freiwillig unkenntlich machen würden. Michael Jackson ist Prominent und kann Fotos von sich nicht verhindern,doch seine Kinder sollten das Recht haben später selber zu entscheiden ob sie Privatpersonen bleiben möchten oder ihr Gesicht in der Weltpresse sehen möchten.
Ihre Zeitung stände es gut an mit gutem Beispiel voranzugehen und die Jacksonkinder von Ihrem Prominentenverzeichnis zu löschen.
Darüber hinaus verstößt ihr Bericht gegen den Pressekodex 4.2 und 9
Ausserdem möchten wir sie darauf hinweisen das der Bundesgerichtshof (BGH) die Rechte von Prominenten gegen die Veröffentlichung von Pressefotos gestärkt hat. Bei der Abwägung zwischen Privatsphäre und Pressefreiheit müsse auch bei Personen der Zeitgeschichte der Informationswert der Berichterstattung berücksichtigt werden, urteilten die Karlsruher Richter in einer Grundsatzentscheidung.
Da die Presse sich nicht daran hält,bitten wir sie die Entscheidung von Mr. Jackson zu respektieren wie er versucht die Privatsphäre seiner Kinder zu schützen.
Mr. Jackson quält seine Kinder nicht! Er versucht sie zu schützen! Er möchte nicht das sie das selbe Schicksal erleiden müssen wie er. Nie unbeobachtet ins Freibad,in die Disco oder ins Kino! Sie sollen eine Kindheit und Jugend ohne Presserummel erleben dürfen.
Wenn ihre Bilder erstmal in allen Zeitungen und Fernsehsendern war,werden sie sich nie wieder freibewegen können auch wenn ihr Vater selbst nicht dabei ist.
Sie werden umringt sein von Fotografen und Schaulustigen , egal was sie grade tun oder wo sie hingehen. Jeder würde sie sehen,ausfragen,fotografieren wollen, einfach weil sie die Kinder von Michael Jackson sind.
Mit freundlichen Grüßen,
Fair Coverage






